Literaturtage 2015 in Schleswig

In der freundlichen Kultur- und Wikingerstadt Schleswig trafen sich in diesem Jahr die Autoren des Verbandes der Schriftsteller in Schleswig-Holstein zu den Literaturtagen 2015. Vom 17. - 19. April gab es Lesungen satt. Schon die gut besuchte Eröffnungsveranstaltung am Freitag in der Bücherei Schleswig, bei der Schleswigs Bürgervorsteher Eckhard Haeger ein Grußwort der Stadt überbrachte, zeigte die Vielfalt der Beiträge, die von den Autoren vorgetragen wurden. Von der Lyrik bis zur Kurzprosa spannte sich der Bogen, für jeden Zuhörer war etwas dabei.
Am Samstagvormittag wurde im Hotel „Alter Kreisbahnhof“ die Jahreshauptversammlung des Verbandes abgehalten. Bärbel Kiy, bis dahin 1. Vorsitzende, und Uli Borchers, Schatzmeister, traten zur Wiederwahl nicht mehr an. Der Vorstand hat sich daher neu aufgestellt und dankt Bärbel Kiy und Uli Borchers für ihre engagierte Verbandsarbeit in den letzten zwei Jahren. An der Jahreshauptversammlung nahmen 25 Mitglieder teil, hier würde sich der Vorstand in Zukunft ein größeres Forum wünschen.
Am Samstagnachmittag wurde im Ständesaal des Schleswiger Rathauses der Publikumspreis vergeben, der unter dem Motto „Du stehst nie am gleichen Wasser“ stand. Wie schon vor zwei Jahren in Meldorf entschied sich das Publikum für einen Text von Wolf-Ulrich Cropp aus Hamburg. Herzlichen Glückwunsch!
Am Samstagabend las, ebenfalls im Ständesaal, die Autorin Mareike Krügel aus ihrem Buch „Bleib wo du bist“. Die in der Nähe von Schleswig wohnende prominente Autorin kam nach ihrer Lesung mit dem Publikum locker ins Gespräch. Alles in allem ein gelungener Abend, obwohl der Ständesaal nicht ganz gefüllt war.
Die Matinee am Sonntag in der Volkshochschule Schleswig stand ganz im Zeichen der neuen, jungen Mitglieder des Verbandes. Umwelt und Fantasy waren die Themen des Vormittags, die gut besuchte Lesung zeigte, wie engagiert die jungen Autoren schreiben und ihre Texte vortragen. Fazit: Die neuen Besen kehren gut.
Nun ist Schleswig mit seinen Literaturtagen 2015 schon wieder Geschichte, wir sehen uns im nächsten Jahr wieder, wenn wir auch noch nicht genau wissen, wo das sein wird. Bis dahin eine schöne Zeit.
(von Franz Kratochwil)

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